Über mich

Was macht am meisten Spaß beim einrichten einer Webseite? Genau. Die “Über mich Seite schreiben”. Also dann mal los.

Erst mal ein paar technische Daten:

Name: Michael Jentsch
Geboren: 11.03.1973 in Gelsenkirchen (Bin trotzdem nicht der größte Fußballfan)
Größe: 180 cm (mehr oder weniger)
Schuhgröße: 43 (Manche technischen Daten sind einfach überflüssig)
usw.

So, jetzt habe ich mich hoffentlich etwas warm geschrieben und die spannenden Teile können folgen. Schließlich bilde ich mir ja ein, ein begabter Android Entwickler zu sein.

Was macht mich also zu einem Android Entwickler:

1. Erfahrung

Meine ersten Erfahrungen mit Android Entwicklung habe ich im Jahr 2008 gemacht. Mit der Einführung von Android hat Google einen Entwicklerbewerb mit dem Namen Android Developer Challenge (ADC) veranstaltet an dem ich natürlich auch teilnehmen musste. Gewonnen habe ich leider nichts, was vermutlich daran gelegen hat, dass meine App nicht so ganz fertig geworden ist. :'(

Danach habe ich erst mal eine ganze Zeit nichts mehr mit Android gemacht. Bis ich im Jahr 2010 den SEO-Wettbewerb zum Keyword „iPhone4Spiel“gewonnen habe. Als Sieger habe ich ein nagelneues iPhone 3GS bekommen.
Leider nicht das optimale Handy für einen Android Entwickler und daher habe ich es nach einiger Zeit gegen ein GT-i9020 mit Android 2.3.6 „Gingerbread“ getauscht. Seit dem habe ich auch immer einen Computer in der Nähe auf dem ein Android Studio installiert ist und ich mich mit der Entwicklung von Android Apps beschäftigen kann.

2. Apps

Auch wenn Android Entwicklung für mich momentan hauptsächlich eine Freizeitbeschäftigung ist und ich hauptberuflich bisher nur eine einzige App realisieren durfte (und dann auch noch für iOS …. ) habe ich doch schon eine ganze Menge Apps im Google Play Store veröffentlicht.
Zugegeben, einige davon sind nur simple Wrapper Apps mit einem WebView um irgendeine Webseite darin anzuzeigen, aber daneben habe ich auch ein paar Apps realisiert, auf die ich sehr stolz bin, auch wenn sie heute nicht mehr ganz state of the art sind)

  • Floating Timer – clock, timer and stopwatch (Beta)
    Der Floating-Timer ist eine App mit der man beliebig viele Uhren, Timer und Stoppuhren als Floating-Windows auf dem Android Smartphone dargestellt werden.
  • Schwebende Stoppuhr
    Eine Stoppuhr, die immer im sichtbar bleibt, egal welche App man gerade nutzt.
    Sozusagen eine Multi-Window App, die auch mit Android 4 schon funktioniert.
  • Smart Squares
    Smart Squares ist eine Spiel, bei dem es um räumliches Vorstellungsvermögen, Intelligenz, Entscheidungsfindung und Problemlösungsfähigkeiten geht. Die Spielidee geht auf ein Spiel zurück, mit dem ich während meines Informatik Studiums (gelegentlich) die Zeit totgeschlagen habe. Damals haben wir es allerdings auf kariertem Papier gespielt und es war wesentlich komplexer, da man die Quadrate noch selber suchen musste was ab einem gewissen Punkt fast unmöglich wurde.
    Das Ziel des Spiels ist es, Quadrate (keine Rechtecke) zwischen den eigenen Spielsteinen auf dem Brett zu bilden. Gewinner ist der Spieler mit den meisten Quadraten.
    Auf Wunsch einiger Spieler habe ich einen Einzelspieler-Modus mit einer fast unschlagbaren KI hinzugefügt und noch einen Missionen-Modus ergänzt. Die 100 handverlesenen Missionen kommen zum großen Teil von mir und meinem Sohn, der das Spiel auch sehr gerne spielt.
  • Switch Off and Lock screen
    Eine kleine App die nur aus einem App Icon besteht und nichts anderes kann als den Bildschirm zu sperren.
    Die Idee zu der App kam mir, als ich mich über mein LG G3 geärgert habe, dass den Ein/Aus Schalter auf der Rückseite hat. Eigentlich eine gute Idee, außer das Handy ist gerade in der Auto-Halterung. Dann hat man keine Chance das Handy auszuschalten (Einschalten geht über das Display). Also was tun? Ausschalten könnte ja idealerweise auch über das Display funktionieren.
  • Webpage to PDF converter
    Konvertiert Webseiten in PDF Dokumente. Kann man zwar auch ohne die App, aber ich habe die Frage “Wie kann ich die Webseite offline als PDF speichern?” einfach satt gehabt und eine App dafür gebaut. Die App selbst nutzt den vorhandenen PDF Drucker und der einzige Mehrwert ist die kleine Katze, die dem Nutzer erklärt, wie die App funktioniert. Onboarding ist halt das A und O.
  • WYSIWYG HTML Editor
    Leider etwas in die Jahre gekommen ist mein WYSIWYG HTML Editor. Ich habe ihn selbst seit einer Ewigkeit nicht mehr verwendet und laut Google Play ist die App von 2014 und das letzte Update von 2016.
    WYSIWYG ist das Akronym für den Grundgedanken „What You See Is What You Get“. D.H. das HTML Dokument wird während der Bearbeitung also genauso angezeigt, wie es im Browser aussieht.
  • Ufos
    Ufos ist ein einfacher Asteroids Clone bei dem die Steuerung über ein Bluetooth Game Pad erfolgt. Dies war ein Test bei dem es darum ging, herauszufinden, ob die Gamepads die man Teilweise bei Aliexpress für unter 4$ kaufen kann, wirklich funktionieren.
    Tatsache ist, dass die Gamepads sich ganz gut geschlagen haben, auch wenn die App auf einigen aktuellen Geräten leider nicht mehr funktioniert.
    Wichtig: Die App kann nur mit einem Bluetooth Gamepad oder einer Bluetooth Tastatur gespielt werden.
  • Quad
    Bei Quad handelt es sich um den Vorgänger von Smart Squares. Vorteil von Quad ist, dass man es mit 4 Spielern auf einem Spielfeld spielen kann. Dafür fehlen die Missionen. Die KI ist auch noch nicht so smart wir die KI von Smart Squares und die Grafik würde ich heute auch nicht mehr so machen.
  • BlueTerm +
    BlueTerm ist eine VT-100 Terminalemulator zur Kommunikation mit jedem seriellen Gerät unter Verwendung eines seriellen Bluetooth-Adapters. Das RFCOMM/SPP-Protokoll emuliert die serielle Kommunikation über Bluetooth. BlueTerm ist eine Open-Source-Anwendung, die ich für einige meiner Hardware-Projekte verwendet habe. Da ich aber oft und viel tippen musste, habe ich eine Copy/Paste Funktion ergänzt und die App unter dem Namen BlueTerm+ noch einmal im Google Play Store veröffentlicht. Wie sich herausgestellt hat, haben viele Anwender das gleiche Problem gehabt und waren sehr glücklich über die Erweiterung.
  • etc.
    Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe anderer Apps im Play Store, die ich eigentlich alle aus dem Wunsch heraus programmiert habe eine solche App zu nutzen.
    Typischerweise suche ich dann eine gewisse Zeit etwas passendes im Google Play Store und bei F-Droid. Werde ich nicht fündig, programmiere ich es mir selbst.
    Typische Apps, die unter diese Kategorie fallen sind:

    Leider fehlt mir die Zeit all diese Apps auch immer zu aktualisieren und die vielen Feature Requests der Nutzer umzusetzen, daher sind einige dieser Apps nicht mehr ganz auf dem neusten Stand der Technik ….. sorry.

3. Mobiles Umfeld

Neben Android gibt es auch noch andere mobile Betriebssysteme, mit denen ich mich schon beschäftigt habe und ich spreche hier nicht von iOS, denn hier ist meine Erfahrung relativ dürftig. Ich habe mir zwar für 2019 vorgenommen Flutter zu lernen, aber damit stehe ich momentan noch am Anfang.

Mehr Erfahrung habe ich eher mit SymbianOS, PalmOS und mit J2ME – allerdings ist das schon einige Jahre her und mir ist kein Unternehmen bekannt, dass heute noch  ernsthaft PalmOS oder SymbianOS einsetzt. Die Java2  Micro Edition (J2ME) hingegen ist hier und da noch im Einsatz. Meine letzten Berührungen mit J2ME waren im Jahr 2003/2004 unter anderem:

Mobiler Promille-Rechner

Over The Air

4. Hardware Projekte (IoT)

Neben den reinen Software Themen mit denen ich mich beschäftige, habe ich auch permanent ein paar Hardware Projekte die aber in den wenigsten Fällen direkt mit Android Entwicklung zu tun haben. Ich bevorzuge hier den Einsatz eines Chatbots (Hello Chatbot – PHP Magazin 6.16).
So ein Chatbot ist reativ schnell eingerichtet und man benötigt keine extra App für jede Kleinigkeit.
Wenn es darum geht, externe Hardware per USB an ein Android Handy anzuschließen bevorzuge ich den “FT311D/FT312D Android USB to serial Port” Adapter.  Damit lässt sich fast jede externe Hardware ganz einfach ansprechen und ein die Dokumentation ist sehr detailiert –  genau wie ich es mag :-).

FT311 development board

FT311 development board

Bei wireless connections setze ich meistens auf WLAN oder Bluetooth (Auch BLE). Hier kann man z.B. mit einem ESP32 sehr viel Spaß haben. Der Mikrocontroller hat genug Power für die meisten kleinen IoT Projekte unb bringt direkt einen WLAN und einen BLE fähigen Bluetooth Stack mit.
PS: Wer jetzt denkt, WLAN oder Bluetooth nur meistens? Was gibt es denn für alternativen? ….. Doch da gibt es mehr. Z.B. 2.4 GHz Transceiver die ohne den WLAN/Bluetooth Stack auskommen oder das extrem faszinierende LoraWAN bei dem die Datenübertragung auf extreme Distanzen (Aktuell ist der Weltrekord eine Distanz von 766 km ) bei geringem Energieverbrauch (25 mW) optimiert ist.

ESP32 als smartes Ladegerät für Android Handys

Bei größeren Hardware Projekten macht es dann eher sinn, einen Raspberry PI zu nutzen. Dabei handelt es sich um einen Einplatinencomputer auf dem eine angepasste Linux-Distributionen mit grafischer Benutzeroberfläche läuft. Dieser kann sowohl über USB als auch über WLAN und Bluetooth mit dem Android Smartphone verbunden werden und bietet damit eine gute Lösung komplexe Hardware Projekte umzusetzen.

Raspberry PI 4

Hier z.B. ein Projekt über das ich 2019 im Make Magazin berichten durfte.

Smarter Bewegungsmelder

Fazit

Nun habe ich hier auf der “Über mich” Seite so viele Details über mich veröffentlicht, da würde ich mal vermuten, jeder kann hier selber sein Fazit ziehen – daher spare ich mir hier ein Fazit …